Biveroni's Reisegrüsse (einige Reisen, vor allem die ersten warten noch auf ihre Publikation)

Vom Nubra Tal folgen wir dem Shyok Fluss aufwärts zum Pangong See. Eindrückliche Zeugnisse der Unwetter vom 4. August dieses Jahres (2015): Überall Verschüttungen, halbe Dörfer wurden von Geröllmassen zugeschüttet, Strassen sowieso.

Der Himalaya ist ein junges Gebirge und besteht weitgehend aus instabilem Gestein. Wir müssten einen Geologen konsultieren, um das richtig zu formulieren; jedenfalls ist alles rutschig und ab und zu, besonders bei Regen, kommen ganze Hänge oder Felsbrocken herunter.

Oft fehlt ein Stück Strasse; einen Augenblick nicht aufgepasst und man ist unten!

Eine gigantische, erhabene Landschaft. Und wir ganz allein.

Kaum ein Auto kreuzt uns, denn z.T. ist es eine Strecke, die offiziell nicht offen ist.

Am Pangong See

Der Pangong Tso (Tso = See) ist gegen die 100km lang und liegt zu einem Teil in Tibet. Diesen See werden wir hoffentlich im Frühling wieder sehen, dann auf der Tibetischen Seite.

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Riesige Sanddüne vor Schneebergen.

Gewaltige Schuttkegel; sie scheinen zu fliessen.

Sind wir doch klein!


Tom


Für unsere Mittagsrast plazieren wir uns auf einem Hügel über dieser traumhaften Bucht. Hier fühlt man sich dem Himmel näher.

Salz, nicht Schnee. Wenn der Wind über den See peitscht, treibt es die Wellen über den Strand, zurück bleibt Salz.

Sind wir hier am Mittelmeer? Nein, im Tibetischen Tschangtang auf über 4'200 MüM.

Der See wäre ideal zum Wind-oder Kitesurfen 😊!

Die Stille ist atemberaubend.

Ein Steinmannli-Feld.

Wahre Kunstwerke von Touristen in karger Landschaft.

Im hochgelegenen Tschangtang überleben noch Nomaden mit ihren Yaks und ihren Ziegen, die begehrte Wolle liefern; die Grenze zu Tibet bzw. China interessiert sie nicht.


Füttern verboten! Zutraulich und neugierig sind sie trotzdem, die puzzigen Murmeltiere.

Der Weg vom Pangong See zurück nach Leh führt wiederum über einen 5'000er. 10 km vor der Passhöhe werden wir vom Militär angehalten und man lädt uns zum Tee ein. Komische Kontrolle denken wir, doch bald stellt sich heraus, dass jemand Hilfe benötigt; dem kleinen weissen Suzuki mit 4 Indischen Studenten ist der 'Schnauf' ausgegangen.

Im Geländegang – der normale 1. Gang hätte nicht gereicht – geht's dann hoch bis zur Passhöhe. Natürlich reisst das Seil unterwegs und wir holen das unsrige hervor.

Bei diesem Pass (Chang-La) stimmt die Höhenangabe mit unserem GPS überein. Dieser Pass ist also höher als 'der höchste  Pass der Welt' (Khardung-La) 😜, den wir vor einigen Tagen passiert hatten.

Herzlicher Abschied von den so dankbaren Studenten.

Ein komisches Gefühl verfolgt uns, der Hügel ist wie ausgestorben, ein einziger alter Mönch meditiert vor seiner Klause.

Die Klöster, bald nur noch 'living Museums'?

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Auf dem Rückweg nach Leh die herrlich gelegene Tikse Gompa mit der wunderschön gearbeiteten mehrstöckigen Maitreya Bhudda Statue.

Ladakh (vom Nubra Tal zum Pangong See + Tikse Gompa)

September 2015

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Es ist grausam kalt.

Im Restaurant kriegen wir mit dem Essen auch heisse Bettflaschen serviert für die Nacht.

Renate macht auch eines, aber nicht dieses 😉.