Biveroni's Reisegrüsse (einige Reisen, vor allem die ersten warten noch auf ihre Publikation)

Nach der Akklimatisierung (nun auch von Renate) geht es über den angeblich höchsten befahrbaren Pass der Welt. Die Strasse windet sich in unzähligen Serpentinen in den Himmel hinauf.

Immer wieder auf unseren Reisen im Norden Indiens treffen wir auf Strassenbau Trupps, Männer und Frauen meist aus Nepal, die unter erbärmlichen Bedingungen hier arbeiten und wohnen. Trotz allem winken sie uns häufig freundlich und lachend zu. Wie alles relativ ist: Sie sind wahrscheinlich froh, dass sie überhaupt eine bezahlte Arbeit haben.


18'380 Feet = 5'602 Meter; unser GPS (rechts) zeigt aber rund 5'340 MüM. Doch nicht der "HIGHEST MOTORABLE ROAD OF THE WORLD"?


<– Für die Inder sind wir immer wieder ein begehrtes Fotoobjekt.

Im Nubra Tal angekommen …

… wird zuerst an der Mani-Mauer gebetet "Om mani padme hum, …" (Oh Du Juwel in der Lotusblüte), die Gebetsmühlen sind sehr nützlich für die Wiederholung des Mantras.



… dann wird unser Vehikel inspiziert, …

… und endlich werden Momos, mit Gemüse gefüllte gedämpfte Teigtaschen, von den netten Frauen bei den sehr (!) heissen Quellen genossen.

Der Tee wird mit einem Zungen- gruss serviert (grüssen mit der Zunge ist der in Tibet traditionelle Gruss und höflich).

Auch sie interessieren sich für das Interieur von Tom.

Diese Frauen tragen schwere Blumenkohle vom Feld nach Hause – fröhlich und zufrieden.

Der Menschen- schlag: Zwischen Himalaya und Karakorum.

Der Zusammenfluss von Nubra und Shyok bildet ein riesiges Schwemmland aus Wasser und Sand.

Es gibt Sanddünen wie in der Wüste – jedoch mit einem gemütlichen schiefen Bänklein (dank Renate endlich ein Foto mit uns zweien zusammen).

Hoch darüber unter mächtigen Schneebergen thront die Gompa von Diskit und eine riesige Statue des Maitreya Buddha (Buddha der Zukunft; deshalb sitzt er auf einem Stuhl statt im Schneidersitz). Sie wurde für den Besuch des Dalai-Lama im 2010 errichtet.

Und was macht man da in den Sanddünen? Mindestens einen kurzen Ritt auf einem echten zweihöckrigen Kamel. Das ist die Touristen- Attraktion hier (zur Zeit alles Inder)!

Mit ihren kleinen Suzukis (made in India) meistern die Leute fast alle Situationen. Wenn nicht, dann helfen wir eben mit schieben.

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Ladakh (über den Khardung-La zum Nubra Tal)

September 2015